Mittwoch, 20. April 2022

Neues Altersleitbild des Kantons Luzern

Der ganze Bericht macht als Leitbild für die Gemeinden Sinn und ist als Checkliste, Guideline oder Struktur sehr gut geeignet.

Allgemein

 

Die Grünliberalen Luzern begrüssen, dass der Kanton Luzern ein umfassendes Leitbild erstellt hat. Der vorgelegte Entwurf ist aus Sicht der Grünliberalen Partei Kanton Luzern umfassen und gute gelungen.  Man spürt, dass verschiedene Stakeholder in der Erarbeitung berücksichtigt und eingebunden wurden. Im Ergebnis führt das dazu, dass das Leitbild verschiedne relevante Bereiche und Aspekte aufgreift und umfassend ist.

 

Speziell begrüssen wir den Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe:  Plattformen für den Erfahrungsaustausch, ob beim Seniorenmittagessen oder Jasse Event sind aus Sicht der Grünliberalen Partei sehr wichtig und speziell zu fördern.

 

Interessant in diesem Kontext wäre die Bedürfnisanalyse, um zu sehen, ob das heutige Angebot auch auf die Bedürfnisse der älteren und alten Menschen in unserem Kanton zugeschnitten sind. Als wichtiger Akteur in diesem niederschwelligen Angebotsbereich ist sicher auch die Kirche. Diese scheint uns im aktuellen Altersleitbild allerdings wenig sichtbar.

 

Aus Sicht der Grünliberalen Partei Kanton Luzern, ist es wichtig, dass deutlich wird, dass im Kanton Luzern „Altern erwünscht ist“ genauso wie es im individuellen Kontext auch erlaubt sein soll und muss, zu sterben.“ Ältere und Alte Menschen sollen zu unserer Gesellschaft dazugehören und sich  wertgeschätzt fühlen.

 

 

 

Konkret:

 

In allen Bereichen soll darauf geschaut werden, dass es keine Separierung gibt. Eine inklusive Kultur soll gefördert werden. Im Punkt Mobilität, würden wir das Carsharing explizit als Modell ansprechen. Im Bericht wurde die Beratung bei der finanziellen Situation gut berücksichtigt, was wir begrüssen. Weiter soll die strukturelle Zusammenarbeit als eine grosse und wichtige Herausforderung angesehen werden. Die verschiedenen Akteure sollen sich verantwortlich fühlen und die Vernetzungsmöglichkeiten nutzen.

 

Die Umsetzung sollte dann aktiv und systematisch bei den Regionalkonferenzen von den zuständigen Sozialvorstehern gefördert werden. Hier wäre interessant zu erfahren, wie der Kanton die Umsetzung des Leitbildes begleitet. Der Kanton sollte die Gemeinden begleiten und eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bieten.